Biologischer Pflanzenschutz

Biologischer Pflanzenschutz ist der Einsatz von Nützlingen oder Speziellen Mikroorganismen die zum Schutz der Kulturpflanzen auf Äcker und in der Landwirtschaft gezielt gegen Schädlinge wirken

Pflanzenschutz ganz Biologisch

Der Pflanzenschutz ist eine Herausforderung. Weltweit existieren bis zu 80 Millionen Insektenarten. Eine faszinierende Welt der Vielfalt, die das Gleichgewicht auf dem Planeten mitgestalten. Doch für den Gartenbau und in der industriellen Landwirtschaft kann es ohne Schutzmaßnamen für die Nutzpflanzen schlimme Auswirkungen auf die Ernte haben. Es gibt gute Nachrichten aus der Forschung, denn in der Natur hat jeder Schädling einen Gegenspieler. Auch die chemische Industrie beginnt umzudenken und testet das Verhalten von Nützlinge bei der Herstellung für Pestizide. Der biologische Pflanzenschutz wirkt sich im Gegensatz zu chemischen auf die Gesundheit der Menschen und Umwelt zum positiven aus. Naturforscher suchen längst nach Lösungen die Landwirtschaft zu modernisieren, ohne die Umwelt, die Gewässer und den Menschen unnötig zu schaden. Jeder Mensch richtet beim kauf von Gemüse die Augen auf das makellose und perfekte grün, orange und rot und genau das gestaltet es so schwierig. Nahrungsmittel für die internationalen Märkte vor Insekten schützen, ohne die Umwelt zu belasten, wird in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen. In der Bio Landwirtschaft kommen sehr brauchbare Tipps für den Garten und zuhause zum Einsatz. Denn es zählt immer noch der Gedanke, wer vor seiner eigenen Türe kehrt.

Schmetterlinge als Schädlingsbekämpfer im Gartenbau

Schädlinge sind die größten Feine der Landwirtschaft. Die Vernichter der essbaren Kulturpflanzen weltweit. Innerhalb weniger Stunden, können sich Schädlinge auf den Blättern der Pflanzen und im Boden ausbreiten und ganze Ernten vernichten. Zu den bekanntesten Schädlingen zählen Blattläuse. Blattläuse bauen ganze Kolonien auf den Pflanzen und siedeln sich in Kolonien an. In Deutschland gibt es ca. 800 Arten Blattläuse. Sie sind die Überträger von Pflanzenviren und Produzenten von Honigtau, das den Pflanzen den Saft entzieht. Das Pflanzenschutzamt in Deutschland untersucht Gemüse und Früchte nach Erreger, Bakterien, Pilze. Frisches, Regionales und Überregional erzeugtes Obst und Gemüse wird vor dem Verkauf im Supermarkt kontrolliert und aussortiert. Schädlinge sind sehr schwer zu kontrollieren. Auf Grund dem zunehmenden Schädlingsbefall in den frühen 40iger Jahren, wurden die Bauern und Landwirte von damals Staatlich dazu verpflichtet Schädlingsbekämpfungsmittel einzusetzen. Diese Gesetzte sind heute noch Rechtskräftig. Seid 1937 existiert in Deutschland das Pflanzenschutzgesetz. Die Nebenwirkung dieser Mittel, haben in den letzten 70 Jahren einen enormen schaden bei mensch und Umwelt hinterlassen. Denn in jedem Schädlingsbekämpfungsmittel werden die Nützlinge der Erde gleich mit genommen. Auch Schädlinge passen sich Ihrer Umgebung an und entwickeln Resistenzen. Deshalb beginnt eine Art Wirkstoffschlacht und es kommen immer stärkere Mittel auf den Markt. Für Landwirte ist es eine schwere Aufgabe, Kulturpflanzen gesund durch das Jahr zu bringen. Immer mehr Landwirte versuchen um Mensch und Umwelt zu schützen, auf sogenannte Pflanzenschutzmittel ganz und gar zu verzichten.

Berühmte Schädlinge im Garten:

Falscher Mehltau

Dickmaulrüssler

Pflaumen Wickler

Erdflöhe

Blattläuse: Nützlinge sind Larven von Schwebfliege und Florfliege Blattwanzen

Kartoffelkäfer: Eine blühenden Blumenwiese fördert Nützlinge gegen den Kartoffelkäfer.

Mehrere Thripsarten:

– Thrips tabaci (Tabak Thrips)

Thrips Frankliniella occidentalis (Kalifornischer Thrips)

Thrips fuscipennis (Rosen Thrips): Synonym Thrips menyanthidis

Thrips hemorrhoïdalis (Gewächshaus Thrips)

synonym Heliothrips hemorrhoïdalis Thrips palmi

Nützlinge

Der Nützling ist dem Menschen ein ganz natürlicher Gartenhelfer. Vom Blühenden und duftenden angezogen, leisten Nützlinge ganze Arbeit. Neben der poetischen Schönheit aus der Natur zieht eine Sommerwiese unzählige Feinde der Schädlinge an. Nützlinge wie Marienkäfer, Spinnen, Schmetterlingsraupen, ernähren sich von diesen Schädlingen welche das Obst und Gemüse ungenießbar machen. Eine Sommerwiese oder Brennnesselpflanzen nahe dem Mais, den Kartoffeln, Gurken gedeihen zu lassen ist eine der Biologischen Methoden die Umwelt und den Menschen zu schonen. Zahlreiche wissenschaftliche Testergebnisse die von Biologen der Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt werden, beweisen die nachhaltige Landwirtschaftspflege macht Sinn. Ehe man zur giftspritze gefüllt mit Pestizide greift, ist das richtige Gärtnern, eine sehr nützliche Angelegenheit für ein ausgeglichenes und gesundes Ökosystem zuhause.

Zulassungspflicht von Pflanzenschutzmittel, aber

In Deutschland gibt es eine Zulassungspflicht für Pflanzenschutzmittel. Soll ein neuer Insektenzerstörer in Deutschland zugelassen werden, durchläuft das Mittel verschiedene Testläufe bei verschiedene Zulassungsbehörden. Zuständig sind das Bundesamt für Verbraucherschutz, das Amt für Lebensmittelsicherheit(BVL). Das Bundesamt für Risikobewertung es wertet die Auswirkungen auf den Menschen aus. Für Auswirkungen auf die Umwelt ist das Bundesumweltamt zuständig. Das sich die Behörden dieser Ämter bisher auf die Untersuchungsergebnisse und Studien vom Hersteller der Pflanzenschutzmittel verlassen, ist noch eine Lücke im System, die es zu schließen gilt. Diese Studien, werden bei den Ämtern eingereicht und von vor der Zulassung in Deutschland und Europa auf Risiko bewertet. Bei diesen Mitteln handelt es sich vorwiegend um giftige Stoffe. Überschreitet ein Giftiges Pflanzenschutzmittel den von der EU Kommission festgelegten Grenzwert, wird das Mittel auf dem europäischen und Deutschen Markt nicht zugelassen. Das Nicht überschreiten der Grenzwerte bedeutet allerdings nicht, dass das Mittel nicht giftig ist. In jedem Bundesland befindet sich eine eigene Behörde, wo alle Lebensmittel auf Verdacht oder Zielgenau auf Schadstoffe und deren Grenzwerte unter die Lupe genommen werden.

Grenzwertrichtlinien in Pflanzenschutzmittel

Trotz Grenzwertrichtlinien und Kontrollen auf Schadstoffe in der Europäischen Union, sind Krebserkrankungen weltweit angestiegen. Laut der International Agency for Research on Cancer wurde die Zahl der Krebsneuerkrankungen in diesem Jahr weltweit auf rund 19,3 Millionen Fälle geschätzt. Anlass dafür könnte viele schädliche Stoffe die wir Menschen nutzen in der Natur und Umgebung sein. Eine bisher öffentlich nicht bestätigte Ursache, ist ein Unkrautbekämpfungsmittel mit dem Namen Glyphosat. 1974 wurde Glyphosat in Herbiziden zur Unkrautbekämpfung zugelassen und ist eines der Umstrittensten Umweltgifte dieser Erde.