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PET – Flasche feierte seinen 75. Geburtstag

PET - Flasche
Wie oft kann ich eine PET-Flasche wiederverwenden?
Natürlich schadet es nicht, das Fläschchen zum Beispiel auf einer Velotour zweimal aufzufüllen. Da man die Flasche jedoch meist nicht heiss genug ausspült, können mit der Zeit Bakterien zurückbleiben. Behauptungen, dass durch die Abnutzung mehr Stoffe von der PET-Flasche ins Wasser gelangen, sind jedoch falsch. Mit der Wiederverwendung von PET-Flaschen läuft man Gefahr, mehr Bakterien zu trinken – mehr «Plastik» trinkt man dabei nicht. Kleiner Tipp: Am besten führt man die PET-Flasche nach der Velotour dem Recycling zu.

 

Die Entwicklung der PET-Flasche geht auf die späten 1960er Jahre zurück. Der Forscher Nathaniel Wyeth entwickelte bei DuPont in den USA das seit den 1930er Jahren bekannte PET weiter und ermöglichte dessen Einsatz als formbares Material. Daneben begannen Maschinenhersteller, wie der amerikanische Hersteller Cincinnati Milacron und die deutschen Maschinenbauer Bekum Maschinenfabriken, Berlin, sowie Heidenreich & Harbeck (später Gildemeister AG) in Hamburg mit der Konstruktion von Hochleistungs-Maschinen (Extruder) zur Herstellung von Kunststoffflaschen

PET wird aus Erdöl oder Erdgas hergestellt und kann zu 100 Prozent wiederverwertet werden. Es ist ein Kunststoff (Plastik) und verliert grundsätzlich seine Eigenschaften nicht, lässt sich also wiederholt zu hochwertigen Produkten verarbeiten. Der geschlossene Flaschenkreislauf, also dass aus gebrauchten PET-Getränkeflaschen wieder neue gemacht werden, spart Energie und vermindert die Ausstossung von Treibhausgasen. Hier finden Sie die wichtigsten Kennzahlen und Fakten rund um das Thema PET-Recycling zusammengefasst.

Die Anforderungen an die Verwerter, welche Material für den geschlossenen Flaschenkreislauf liefern, verändern sich fortlaufend. Denn das von ihnen produzierte PET steht im direkten Wettbewerb mit Neuware. Zu beachten ist das es in Asien keinen geschlossenen Flaschenkreislauf gibt, wie man das hier in Deutschland oder der Schweiz kennt. Denoch ist die PET Flasche eine wichtige Grundlage zur Verteilung von gefiltertertem Trinkwasser in Ländern wo der Trinkwasserversorgungskreislauf um hunderte von Jahre zurück liegt. PET-Recycling Schweiz setzt alles daran, damit die Sammelqualität verbessert wird, was man der Mehrzahl anderer Ländern leider nicht behaupten kann.

Auswirkungen auf die Umwelt

Da PET-Flaschen häufig zur Abfüllung von Trinkwasser und Erfrischungsgetränken eingesetzt werden (in Japan 63 % aller Getränkeflaschen)und der weltweite Bedarf dafür aufgrund von Trinkwasserverschmutzung sehr hoch ist, machen derartige Flaschen einen großen Teil der Haushaltsabfälle aus. In Österreich bleiben – nach einer Veröffentlichung aus dem Jahr 2011 – im Schnitt 26 Prozent der PET-Flaschen im Hausmüll, in Großstädten noch mehr, in Europa werden nur 48,4 Prozent der PET-Flaschen eingesammelt. Unkomprimierte Kunststoffflaschen im Hausmüll erhöhen das Volumen des Mülls stark, wodurch Deponien (in Ländern wo Restmüll noch deponiert wird) schneller gefüllt werden.

Das Bruttoinlandsprodukt Indiens ist in den letzten Jahren stark
gestiegen
im Haushaltsjahr 2014/15 konnte ein Wachstum
von 7,3% erzielt werden. Das BIP lag zuletzt bei rund
2,05 Bill.US $. Es wird prognostiziert, dass Indien bis Mitte des
Jahrhunderts zur drittgrößten Volkswirtschaft nach den USA
und China aufsteigen wird. Der indische Markt ist somit bereits
aufgrund seiner Größe sehr interessant.
 
Durchführer Die Wasserwirtschaft im Überblick Studien zufolge könnte Indien schon bald von akuter Wasserknappheit bedroht sein.
3 Nach Berechnungen des Umweltprogramms U NEP der Vereinten Nationen könnte Indien bereits im Jahr 2025 unter extremen Wasserstress leiden. Ein Grund dafür ist, dass im Durchschnitt in Indien 37% mehr Grundwasser entnommen wird als auf natürlichem Weg nachkommen kann.
 
Auch die vorhandenen Wasserressourcen aus Oberflächengewässern werden knapp. Zudem weisen viele Flüsse und Seen zunehmend steigende Schadstoffbelastungen auf. Zugleich steigt die Nachfrage nach Trinkwasser kontinuierlich an. Dies ist nicht nur auf das Bevölkerungswachstum in Höhe von 1,2% zurückzuführen, sondern auch auf den zunehmenden Wasserbedarf durch die Industrie.
In den vergangenen Jahren konnten immer mehr Haushalte
an ein Wasserversorgungssystem angeschlossen werden. Der
Anteil der Personen mit Zugang zu Wasser liegt derzeit bei 89%. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass lediglich 37% derHaushalte an ein Leitungsnetz angeschlossen sind, während der Großteil der Bevölkerung das Wasser mithilfe von Handpumpen und Brunnensystemen bezieht.
 
Hier besteht folglich noch umfangreicher Modernisierungsbedarf.
Ein nochgravierenderer Nachholbedarf besteht im Bereich der Abwasserversorgung: Über 60% der indischen Bevölkerung hat keinen
Zugang zu verbesserten Sanitäranlagen.

In Indien sind Importe von PET-Flaschenabfällen seit Kurzem verboten.

  Die Regierung des Landes erließ das Einfuhrverbot für gebrauchte PET-Flaschen aus dem Ausland. Das Umweltministerium folgte damit dem Beschluss eines Komitees, das im Mai bereits mehrere Einfuhranträge abgelehnt hatte. Betroffen waren Anfragen indischer Unternehmen, die zusammen 78.000 Tonnen PET-Flaschenabfälle unter anderem aus Belgien, Großbritannien, Hong Kong, Jordanien, Saudi-Arabien, Singapur, Spanien, Südafrika und den USA einführen wollten. Das Ministerium begründet das Einfuhrverbot damit, dass es im Land genug ungenutzte PET-Abfälle gebe, die zunehmend zu einem Entsorgungsproblem würden. Die Einfuhr von Elektroschrott soll ebenfalls stark eingeschränkt werden. Die Maßnahmen sollen zur Verbesserung der Recycling-Infrastruktur des Landes führen, das laut Industrie- und Handelskammer Indiens über 3.500 anerkannte Betriebe für Kunststoff-Recycling und 4.000 nicht-organisierte Entitäten verfügt. Die Menge an recycelten Kunststoffen liege bei 3,6 Millionen Tonnen pro Jahr.

 

 

Quellen:
ideenzuh2o.de 
de.wikipedia.org/wiki/PET-Flasche
petrecycling.ch
maiervidorno.de

 

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