Paradiesfeige Banane

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Doreen Hebestedt vor 1 Monat, 1 Woche.

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    Doreen Hebestedt
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    Eine kleine Geschichte zur Bewässerung der Bananen (Musa paradisiaca) veraltet Paradiesfeigen in Indien und Sri Lanka

    8.000 vor Christus kultivierte sich die Banane in Latein Amerika, 600 vor Christus wurde die Banane in buddhistischen und indischen Schriften erwähnt. Mittlerweile ist Indien der weltweit größte Produzent von Bananen.  In Deutschland gehört die Desertbanane zu den meist verzehrten Früchten. In Europa etablierte sich die Banane erst in den 1920er Jahren, was mit den weiten Transportwege zu tun hatte. Der damalige Bundespräsident Konrad Adenauer, setzte sich für zollfreie Bananenimporte ein.  Zu den Römischen Verträgen von 1957, erlaubte ein Zusatzprotokoll unbegrenzte und praktisch zollfreie Bananeneinfuhr unter Berücksichtigung auf besondere Bedürfnisse. Die Bananen von damals waren anfällig für Pilzkrankheiten. Aktuell wird intensiv an einem Gentechnisch veränderte Organismen (GVO), einer transgenen Bananenlinie geforscht. Die Sorte Cavendish ist die erfolgreichste Export Banane.

    Pflanzenschutzverordnung:

    Für den Export werden Bananen in Monolulturen auf Plantagen angebaut, das jedoch zu ökologische Schäden führen kann, weil Schädlings- und Unkrautbekämpfungsmittel verwendet werden. Die Produkte dürfen erst dann vermarktet werden, wenn sie ein Zulassungsverfahren durchlaufen haben. Für das Zulassungsverfahren ist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zuständig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sehen es als erwiesen an, dass viele Pflanzenschutzmittel bereits in geringsten Konzentrationen einen negativen Einfluss auf das menschliche Hormonsystem haben (endokrine Disruptoren) und an der Entstehung von Brust- und Prostatakrebs, Unfruchtbarkeit, Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Erkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen sowie neurologischen, neurodegenerativen und psychischen Erkrankungen beim Menschen beteiligt sind. Der umfangreiche Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Rahmen der industriellen Landwirtschaft schädigt in großem Ausmaß Ökosysteme und reduziert die biologische Artenvielfalt. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina und viele weitere Fachgesellschaften sprechen sich deshalb dafür aus, den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren bzw. zu beenden.

    Bewässerung

    Bananenstauden wachsen auf den Plantagen in der Regel zwei Jahre und besteht zu 80% aus Wasser, so kommen 800-1000 Liter auf 1kg Bananen, was ca.100 Liter pro Monat auf eine Bananenpflanze, die auf einem Terrassenfeld steht entspricht. 

     

     

     

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